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09 Okt 2019 18:49 #33563 von Louie
Louie antwortete auf Kleines Feedback zum Forum
Zu "Spiele, was du willst" - das ist ein wenig wie "Tu, was du willst - Erkenne, was du willst"
Das heißt also nicht, das du mit irgendwelchen Modellen spielen sollst, sondern heraus finden musst, welche Modelle dir liegen. Alle Modelle sind spielbar, nicht jede Kombination funktioniert aber oder mit jedem Modell kommt man zu recht. Bei bischen wie Infinity "It is you - not your list"
Wild Ox wird von vielen hoch geschätzt, gegen meine Goblinmanschaften hat er noch nie irgendwas gebracht, außer Aufmerksamkeit zu ziehen. Meistens wurde er umzingelt&erschlagen oder an der Nase herum geführt. Piccina hat bei gegen mich noch nie eine Partie entschieden, Raven macht mir umgekehrt extreme Kopfschmerzen, bis ich bei ihr im Nahkampf bin.

Die Wahrheit liegt einfach auf dem Platz und Freebooters ist bei all seiner Bier&Brezeligkeit ein Spiel, welches enorm von Spielerfahrung, Aktivierungspriorisierung und gutem Positionsspiel profitiert. Da Freebooters ein Sammlersystem ist, kann man sich ruhig die Modelle kaufen, die einem gefallen. Ich rate aber auch immer zur baldigen Anschaffung des Mannschaftsbuches und mit der Zeit lernt man auch die Verkaufstexte auf der Homepage zu interpretieren.




Der Zufallsfaktor wird nach meiner Erfahrung sowohl über, als auch unterschätzt.
Einerseits sind viele Dinge weniger zufällig als es einem als Anfänger erscheint, aber die Spannweite von bestimmten Werten kann halt auch ziemlich groß werden. Gibt da Podcasts bei Magabotato und Radio Longfall dazu ;)

Auf den letzten beiden Turnieren hatten ich und Tom jeweils eine Partie mit Variationen der gleichen Listen im quasi identischen Szenario - einmal war es ein sehr hart umkämpftes Unentschieden (alles anderen Gegner auf dem Turnier besiegte er deutlich) bei anderen mal zog er früh glückliche 10er und ich wurde übel abgenutzt.

Gelände und Szenario:
das macht Freebooters ja gerade so komplex, bzw so interessant. Gerade wenn man damit anfängt: Redet mit einander. Es soll beiden Spaß mache. Modelle kennen lernen mit der Fehde und dann die Spieldynamik lernen mit Szenarien. Spaßige für den Spaß, oder optimierte für den Rasenschachspieler. Gerade das Flaggen hissen oder die Dodo/Rattenjagd finde ich immer sehr geeignet.

@ Nah vs.Fernkampf
Das lebt sehr von Aktions und Zielpriorisierung. Nur weil man die längere Reichweite hat, heißt das nicht zwangsläufig, dass man auf das erste Ziel schießen muss, Umgekehrt ist Kadenz auch nicht immer alles. Das gleiche gilt auch bei Sturmangriffen. Wer alleine in eine gegnerische Mannschaft stürmt muss damit rechnen schnell gegen eine Überzahl anzutreten. Bei vielen Modellen ist es effektiver zwei mal zuschlagen zu können.
Demnach: keine Modelle anstürmen, die noch nicht aktiviert haben, oder viele Modelle in der Nähe haben, die auch noch nicht aktiviert haben.
Umgekehrt: wenn man ein Modell ausschaltet, dann am besten eines, welches noch nicht aktiviert hat.

Du beschreibst einerseits, dass du gegen anschleichende Bruderschaftler wenig Chance hattest, andererseits wurdest du schon zusammen geschossen. Da hängt natürlich viel mit Geländeausnutzung, Modellpositionierung (Getümmel ist dein Freund!) und auch Trefferzonendeckung ab. Wenn ich mit einem Nahkämpfer gegen die Fernkämpfer stürme, sollte ich immer darauf achten, dass meine Beine gedeckt sind. Kopf ist ebenfalls wichtig, Arme nur je nach Modell. Soll das Modell aber ablenken und Angriffe für andere Modelle abfangen, werden Unterleib und Torso wichtiger - je nach dem wie dein Gegner angreift.
Die Trefferzonenpriorisierung ist das kniffligste an Freebooters.

Wie du merkt ist es schwer ohne eine konkrete Situation definitives zu schreiben. Ich sehe nach etlichen Jahren, Partien und Turnieren meistens hinterher was in der Partie gut/schief lief. Überraschungen gibt es trotzdem noch.

In deinem Beispiel: Langreichweiten Support für die flotten Szenarioklärer: Es hat nie jemadn gesagt, dass du dich auf sein Spiel einlassen musst. Bleibe außer Sicht und überfall die Szenarioklärer.
Eine Aktion die viele unterschätzten ist auch "Abwarten" - weniger wegen der Reaktion, sondern um den Gegner kommen zu lassen und einem Modell auch mal drei Aktionen in der Runge geben zu könen. Muss man natürlich beherrschen und hängt SEHR an der konkreten Spielsitutation.

Generell ist Freebooters ein Spiel was selten über die Strategie (Plan, Liste, Matchup) entschieden wird sondern extrem auf der (sub)taktischen Ebene spielt (Aktivierung, Zielpriorisierung, Trefferkartenwahl)

"Freebooter ist perfekt - solange man nicht anfängt, die Regeln zum Sex zu zwingen" - Rüdi

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Das Ziel eines Spiels, ist es zu gewinnen
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