Topic-icon Was ich mir noch so wünschen würde.

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04 Mai 2020 01:00 - 04 Mai 2020 12:47 #34526 von Duese
Wenn ich mir etwas von Freebooters wünschen würde, dann das Fähigkeiten nicht fluffig sondern einfach, selbsterklärend und damit wiederholt nutzbar benannt werden. Außerdem möchte ich auf Bereiche hinweisen bei denen noch ungenutztes Optimierungspotential besteht.

Bessere und einheitliche Namensgebung
Wenn ein Charakter eine Aura mit einem Effekt hat, sollte man dies einfach Aura xy nennen und nicht dafür fluffige Wortkreationen schaffen. Aus Namen wie Haka, attraktiv, Sierengesang, Entrenador, Schantie und Demagoge erschließt sich nicht, das diese einen Wirkungsbereich haben. Außerdem erschweren diese eine verständnisvolle Nutzung bei anderen Charakteren.
Eine einheitliche Nutzung von Adjektiven, substand. Verben bzw. Substantiven könnte helfen. Rüstungsbrechend finde ich eine gute Namensgebung. Mit schildbrechend, weitreichend, geweiht ist m.M. eine Waffe verständlicher beschrieben als mit Kettenwaffe, langer Arm und Ferracero.

Einfach ist Besser
Ein anderes Beispiel ist die Waffeneigenschaft Bajonett. Da geht mir beim Lesen des Regeltextes jedesmal die Hutschnur hoch. Einmal wegen der völlig sinnfreien Beschreibung +2/+4 ST, da der linke Wert ja erst bzw. nicht zum Einsatz kommt, wenn man die Waffe verloren hat. Zum Anderen weil wieder ein Name genutzt wurde, der nicht allgemein einsetzbar ist. Hier wäre eine einfache Nennung des modifizierten Sturmangriffes(+2 ST) selbsterklärend. Genauso schnell fallen einem sofort Variationsmöglichkeiten ein, die man mit dem gleichen Regeltext einführen könnte (z.B. Sturmangriff(+1 ST), Sturmangriff(+4 BEW), Sturmangriff(+1 A).
Analog kann für andere Aktionen wie Zielen und Ausholen auch einfach Modifikationen einführen. Zielen(+2 FERN), Ausholen(+2ST), Nahkampf-Attacke(+3 BEW). Das letzte Beispiel ist bewusst zum Nachdenken gedacht. Auge des Jägers hat z.B. eine solche Modifikation eingebaut, von der einige Spieler nichts wissen und deshalb nicht nutzen.

Wegfall der Doppel-Attribute
Allgemein finde ich die Doppelt-Nennungen des linken und rechten Attributs bei Modifikatoren überflüssig, da diese oft gleich sind. Wenn man Häufigkeit mit den nun Fernangriffe auf kurze Reichweiten bzw. Schadensermittlung mit kritischen Armtreffern mit einbezieht, wird der Nutzen dieser Differenzierung noch geringer. Bei den Angriffs- und Verteidigungswerten funktioniert dies ja auch ohne. M.M gaukelt diese Schreibweise nur eine Pseudo-Genauigkeit vor, die das Spiel gar nicht hat bzw. braucht. Hier gibt es genug andere Dinge an denen man besser Tuning betreibt.

Mehr Varianz in den Grundattributen
Die Grundattribute ( BEW, A, V, ST, W) der Charakter sind alle sehr nach dem gleichen Muster gestrickt. Warum gibt es nicht Charaktere, die eine starken linken oder rechten Hacken besitzen (Basiswert der zu links und rechts unterschiedlich ist); die nach einem Beintreffer noch mit 6-8 BEW laufen, die unverletzt 3A und verletzt 1A oder immer 2A bzw. 3V besitzen. Warum müssen alle Fernkampfwaffen in 10cm Schritten unterteilt sein. Wäre es nicht schön auch mal einen Messerwerfer mit 25 cm Reichweite zu haben.
Apropos Reichweite. Dies ist der einzige Punkt, wo ich wirklich unzufrieden bin. 50cm Reichweite finde ich bei einem Skirmisher auf einem 90cm Spielfeld zu groß. Es sollte nichts geben, das auf kurze Reichweite besser als der Sturmangriff vieler Figuren ist und zudem außerhalb dessen Reichweite liegt.

Schlusswort
Aber eigentlich wollte ich gar nicht meckern und bereue es, dass ich hier schon wieder zu negativ klinge. Es sollte eine konstruktive Kritik sein, denn bis auf ein paar Kanten, ist Freebooter das Tabletop, dass ich am liebsten spiele.
Letzte Änderung: 04 Mai 2020 12:47 von Duese.

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04 Mai 2020 19:51 #34533 von Nirnaeth
Nirnaeth antwortete auf Was ich mir noch so wünschen würde.
Ich antworte dir mal, so ein bisschen wo ich kann.
Die Sache ist einfach das Freebooters ein fluffiges Bier&Pretzel-Spiel ist und das sollte es auch bleiben.
Deine Vorschläge sind teilweise gut, wenn man ein gestreamlined Tabletop möchte, aber das macht den Charakter von FBF einfach nicht aus.

Bessere und einheitliche Namensgebung
Das ist eigentlich ansich egal wie du es nennst, merken musst dir dennoch was es kann. Klar beim erstenmal lesen ist es einfacher, aber spätestens nach 2-3mal spielen mit der Regel, muss man sich selten fragen was die Eigenschaft kann. Manche Eigenschaften hätten vielleicht eine genauere Bezeichnung besser getan, aber bis auf ein paar sehr spezifischen Begriffe kann man es dennoch sehr gut rauslesen. Ob es weitreichend heisst, oder langer Arm, man weiss das es etwas mit Reichweite der Nahkampfwaffe (da es dort dabei steht) ist, und lernen was es kann, muss man dann sowieso.
Die Idee mit der Aura ist ganz nett, funktioniert halt leider manchmal einfach an der Begrifflichkeit nicht.
Mein Lieblingsbeispiel wäre hier Inspirierend. Nach deinem Vorschlag hätte es dann den Namen "Aura der Standhaftigkeit"; Ich denke sowas ist hier nicht unbedingt gewünscht und würde bei jedem Lesen zu Lacher führen ;)
Und zBsp Aura der Stärke, hört sich doch sehr klinisch und steril an, dann, nach meiner Meinung, lieber Attraktiv, weil die Leute sich in ihrer Nähe anstrengen um ihr zu gefallen

Wegfall der Doppel-Attribute
Die Doppelattribute ergeben durchaus Sinn, zum einen weiss man nie was noch kommt. In einem Livestream haben wir zBsp ja eine Neue Regel beschlossen, die auf den Linken Wert der Stärke anspielt, wenn jetzt bei Sturmangriff nicht +2/+4 stehen würde, gäb es eventuell Probleme damit das es nur einen Wert gibt.
Hinzu kommt vorallem noch eine wichtige Sache, in 1.0 gab es die Bezeichnung eben von +2 ST für irgendwas.
Und du glaubst gar nicht wie oft gefragt wurde ob das jetzt auch zählt wenn man einen Krit in dem passenden Arm hat, dann lieber den zweiten Wert dazu schreiben. Tut keinem Weh wenn es dabei steht, und löst schon im Vorraus Probleme, die es vielleicht sonst gegeben hätte.

Mehr Varianz in den Grundattributen
Ja könnte man machen, ist aber glaub ich so nicht vorgesehen, bis auf ein paar Ausnahmen.
Die Grundwerte haben immer einen gewissen Rahmen in dem sie sich befinden. Das hat den immensen Vorteil, das man sich eben die Werte um einiges leichter merken kann. Sie dann mit Eigenschaften zu Modifizieren, ist gerade für Neueinsteiger oder Wenigspieler um einiges einfacher.
Hab das selber bei Demos gemerkt das es den Leuten, vorallem die wenig mit Tabletop zu tuen haben, einfacher fällt, einen Zugang zu finden wenn man ihnen sagen kann: "Alle Charakter auf dem Tisch haben als Standart 2A 3V und 10er BEW, und diese Eigenschaft ändert das nochmal um +1A" als wenn ich sagen müsste, "Charakter hat BEW 8/10, der nebendran hat BEW 5/10, und der andere hat nochmal 7/12"
Mit diesem festen Muster von A, V und BEW (Wobei der Krit stets die hälfte ist) lassen sich die Werte um einiges einfach merken und beschleunigt den Spielfluss ungemein.
Das gleiche kannst du auf die Reichweite übertragen, 20-30-40 lässt sich einfacher merken. Und 5er Schritte sind halt sehr schlecht durch 2 zu teilen, dann muss man mit halben Zentimetern anfangen bei Kurzer Reichweite.

Zu der 50er Reichweite: Mit ausreichend Gelände eigentlich kein Problem. Und im Vergleich zur 1.0 ist der Unterschied auch nicht so immens. Früher konnte eine Arquebuse in der ersten Runde auch schon schiessen.
Ausserdem sagst du "das auf kurze Reichweite besser als der Sturmangriff vieler Figuren ist und zudem außerhalb dessen Reichweite liegt."
Wenn ich rechne das die Kurze Reichweite 25cm ist, und 12er BEW jetzt auch nicht so selten vorkommt, dann sind das 1 ganzer Zentimeter. Finde ich nict so wild :dry:

Sind nur meine paar Dublonen als Spieler. Die Ideen sind löblich, und auch teilweise durchdacht, aber das passt nicht zum Charakter des Spieles in meinen Augen
Ich hab lieber ein fluffiges Bier und Pretzel-Spiel mit Charme, als ein steriles Spiel mit gestreamlineden Begriffen.
Und ich glaube auch das dies für viele Spieler eine Grund wäre aufzuhören wenn der Charme wegfallen würde.
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04 Mai 2020 22:03 - 05 Mai 2020 08:53 #34535 von Duese
Vielen Dank für die Antwort.
Ich habe diesen Post auch nicht mit der Absicht geschrieben, dass Freebooter Fate diese Dinge unbedingt umsetzen sollte. Er sollte einfach eine Anregung sein auf Dinge die man achten kann.

Nirnaeth schrieb: Bessere und einheitliche Namensgebung
Ob es weitreichend heisst, oder langer Arm, man weiss das es etwas mit Reichweite der Nahkampfwaffe (da es dort dabei steht) ist, und lernen was es kann, muss man dann sowieso.
Die Idee mit der Aura ist ganz nett, funktioniert halt leider manchmal einfach an der Begrifflichkeit nicht.
Mein Lieblingsbeispiel wäre hier Inspirierend. Nach deinem Vorschlag hätte es dann den Namen "Aura der Standhaftigkeit"; Ich denke sowas ist hier nicht unbedingt gewünscht und würde bei jedem Lesen zu Lacher führen ;)
Und zBsp Aura der Stärke, hört sich doch sehr klinisch und steril an, dann, nach meiner Meinung, lieber Attraktiv, weil die Leute sich in ihrer Nähe anstrengen um ihr zu gefallen

Dein Beispiel attraktiv ist aber für mich ein ideales Gegen-Beispiel, warum ich für einfache Bezeichnungen bin. Es war passend für Contesa und Eugine, wirkt bei Ulgat und Ragg m.M. nach total schräg und unpassend.
Ebenso gibt es eine Aura der Schwäche, die nach deiner Argumentation doch sehr klinisch und steril klingen sölle. Ich persönlich finde dies eine gute selbsterklärende Bezeichnung und würde mich freuen, wenn öfters solche einfache Bezeichnungen benutzt würden. Eine Aura der Stärke wäre das natürliche Gegenstück. Denn wie hast du schon angemerkt: "... und löst schon im Vorraus Probleme, die es vielleicht sonst gegeben hätte."
Langer Arm habe ich auch mehr genannt, weil dies eine unpassende Bezeichnung für eine Waffeneigenschaft ist. So sollte eine Charaktereigenschaft genannt werden, die vielleicht die gleiche Wirkung hat, aber nicht von kritischen Treffern abhängt.

Nirnaeth schrieb: Wegfall der Doppel-Attribute
Die Doppelattribute ergeben durchaus Sinn, zum einen weiss man nie was noch kommt. In einem Livestream haben wir zBsp ja eine Neue Regel beschlossen, die auf den Linken Wert der Stärke anspielt, wenn jetzt bei Sturmangriff nicht +2/+4 stehen würde, gäb es eventuell Probleme damit das es nur einen Wert gibt.
Hinzu kommt vorallem noch eine wichtige Sache, in 1.0 gab es die Bezeichnung eben von +2 ST für irgendwas.
Und du glaubst gar nicht wie oft gefragt wurde ob das jetzt auch zählt wenn man einen Krit in dem passenden Arm hat, dann lieber den zweiten Wert dazu schreiben. Tut keinem Weh wenn es dabei steht, und löst schon im Vorraus Probleme, die es vielleicht sonst gegeben hätte.

Für mich ist dies eher eine Zeichen, dass im Regelwerk 1.0 der Wegfall der Waffe und deren Boni nach einem kritischen Treffer besser erklärt werden könnte. Dies würde ja auch in 2.0 Beim Bajonett verbessert und im Allgemeinen mit Grafiken untermalt. Ich verstehe auch den Gedanken im Regelwerk möglichst einheitlich die Werte anzugeben.
Aber ich glaube nicht, dass ein Anfänger die richtige Regelauslegung für Bajonett aus dem Text besser verstehen kann. Es kann leicht überlesen werden, dass der Bonus für Sturmangriff weg fällt und nur noch der Bonus von Bajonett zählt. Zudem der linke unnötige Wert für zukünftige Eventualitäten genannt wurde. Eine Modifikator wird im Allgemeinen so verstanden, dass er etwas verändert und nicht ersetzt. In diesen Sinne wäre die +0/+2 ST eine bessere Bezeichnung.

Nirnaeth schrieb: Mehr Varianz in den Grundattributen
Ja könnte man machen, ist aber glaub ich so nicht vorgesehen, bis auf ein paar Ausnahmen.
Die Grundwerte haben immer einen gewissen Rahmen in dem sie sich befinden. Das hat den immensen Vorteil, das man sich eben die Werte um einiges leichter merken kann. Sie dann mit Eigenschaften zu Modifizieren, ist gerade für Neueinsteiger oder Wenigspieler um einiges einfacher.
Mit diesem festen Muster von A, V und BEW (Wobei der Krit stets die hälfte ist) lassen sich die Werte um einiges einfach merken und beschleunigt den Spielfluss ungemein.
Das gleiche kannst du auf die Reichweite übertragen, 20-30-40 lässt sich einfacher merken. Und 5er Schritte sind halt sehr schlecht durch 2 zu teilen, dann muss man mit halben Zentimetern anfangen bei Kurzer Reichweite.

Dazu sind doch Charakterkarten da, um die Werte nachschlagen zu können. Ich merke mir nicht einmal meine eigenen Charakter. Den meisten Aufwand macht es die die Sonderregeln zu verinnerlichen, womit wir wieder beim obersten Punkt sind.
Zu den Reichweiten möchte ich anmerken, dass ich kein Tabletopsystem außer Freebooter kenne, dass seine Fernkampfattacken in 4 Zoll-Schritten unterteilt. Auch dessen Range findet man kaum bei anderen Systemen.
Ich erwarte nicht, dass Freebooter dies ändert. Aber eure Sonderregelung damit zu begründen, dass es zu kompliziert ist die 5mm Stelle auf dem Maßband zu messen, erscheint mir nicht glaubwürdig.

Freebooter kann so bleiben wie es ist. Ich habe dies nicht mit Erwartung einer Umsetzung geschrieben. Aber wenn ich im Forum unter einen Threat "was ich mir noch so wünsche" etwas veröffentliche, dann sage ich meine Meinung und nenne das Kind auch beim Namen.
Letzte Änderung: 05 Mai 2020 08:53 von Duese.

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18 Jun 2020 18:15 #34809 von Fatebreaker Boot
Fatebreaker Boot antwortete auf Was ich mir noch so wünschen würde.
Ich hab mir jetzt mit dem Companero 2.0 nochmal die einzelnen Mannschaften angeschaut und ein bisschen rumprobiert, hier so mein Ergebnis, was ich bei den einzelnen Mannschaften ein bisschen vermisse:

Amazonen:
Modelltechnisch tu ich mich etwas schwer, gerade mit so Modellen wie Tzinaka oder Quetcholli, aber schlecht find ich keins der Modelle. Spieltechnisch wären vll. noch ein, zwei Modelle mit Bogen interessant, sonst würde ich mir vor allem Tempelwächterin und Atl-Atl #1 wünschen, ne dritte Tempelwächterin kann man schon ganz gut gebrauchen.

Bruderschaft:
Mehr Fernkampf fänd ich nicht schlecht. Fernkampf bekommt man z.B. mit Schwalbe sehr einfach, da fände ich es nicht schlecht, wenn die Bruderschaft ein eigenes Schussmonster hätte, ggf. mit Spinnefeind (Charaktere mit Schwarzpulverwaffen), oder z.B. ein Gefolge mit Armbrust.

Debonn:
Ich find die Idee mit In Reyh und Glied sehr gelungen, damit hat man doch nochmal ganz anderes Gefolge, aber man ist auch ein bisschen daran gebunden. Mir persönlich ist da die Vielle Garde lieber, und ich hab halt beim Rumprobieren sehr oft 5 oder 6 dabei.

Ich fänd es schon sehr sinnvoll, wenn da noch Vieille Garde #3 käme, kann man seh gut gebrauchen, um genug Gefolge für Spezialisten zusammenzubekommen.

Die Farouche auf der anderen Seite sind eher so ne Ergänzung, falls man noch Punkte übrig hat, aber generell schwer einzusetzten, finde ich zumindest. Das ist irgendwo auch Schade, weil Einzelgänger-Gefolge ist ja auch wieder eher etwas ungewöhnliches. Auch fehlt mir da so ein bisschen der einfache Fernkampf bei Debonn.

Da fände ich es nicht schlecht, wenn man die Heuerbedingungen etwas abändert, z.B.:
- 0-1 Spezialist für jeweils zwei Charaktere aus dem Gefolge mit der Eigenschaft In Reyh und Glied
- 0-1 Spezialist (ggf. nur der Whaitaua) für jeweils einen Charakter aus dem Gefolge mit der Eigenschaft Whaitaua.

Dadurch wäre es deutlich einfacher, Whaitaua Gefolge für Debonn zu nutzen, aber auch, neues Gefolge zu ergänzen, Whaitaua-Einzelgänger mit Leichtem Bogen/Kurzbogen, 5/3 ~30 oder so zum Beispiel. Mit 45 Dublonen im Gegensatz zu 2x 25 wird das Anheuern insgesamt auch nicht groß verändert, man hat halt nur die Möglichkeit, jetzt leichter auf In Reyh und Glied zu verzichten.

Goblins:
Eigentlich fehlt mir hier nichts, alles, was die Goblins selbst nicht haben, kann man über einen Söldner bekommen - und dazu hab ich anderswo schon genug geschrieben. Was ich vielleicht noch ganz cool fände, wäre ein richtiges Nahkampfmonster, z.B. ein Großes aber gar nicht mal soo teures Modell wie ein gigantischer Krebs (mit Verwandt Hueso Narg (B ), der von Goblins geritten wird. So 120 Dublonen z.B., das wäre immer noch viel, aber für die Goblins gut machbar.

Imperiale Armada:
Einen vierten Seesoldaten fände ich nicht schlecht, gerade in Verbindung mit Callado und/oder Jerrano fänd ich den ganz nützlich, aber auch bei Listen mit 4 Spezialisten können die 10 Dublonen schnell den Unterschied machen, gerade, wenn man Tombarino oder Ahondaro mitnimmt. Z.B.: Seesoldat/Cazadorengardistin #1.

Sonst vielleicht so ein, zwei bessere Piraten (das Gefolgen) als Spezialisten im 60 Dublonen Bereich. Schwere Waffen sind halt nicht für jeden was tolles.

Kult:
Ich komm recht schnell auf mehr als 4 Kultisten, z.B. wenn ich 3 Spezialisten mitnehmen will und keinen Sansame mitnehmen will oder kann. Deshalb fände ich Kultisten #3 nicht schlecht. Mit Sybelline und Mademoiselle D'oiseaux komm ich auch schnell mal auf 4-5 Asqueroso-Gefolge, gerade, wenn ich dann lieber Fernkampf möchte, hab ich halt nur die Piraten, und von denen gibt es halt nur 3. Da wäre Asquerosos Piratin und Asquerosos Fugosa #1 nicht schlecht, wäre jetzt bestimmt auch für Asquerosos Themenmannschaft nicht ganz uninteressant, gerade der dritte Fugosas.

Auch bei den Sansame kommt man schnell auf über 4 Modelle, insbesondere mit Mary Chains. In dem Fall fände ich aber sowas wie meinen Vorschlag mit den Großen Sansame besser, also ein Modell, das heuertechnisch als zwei Sansame zählt und ein bisschen mehr kostet. Wäre auch gut, um den Sansame-Sturm zu vermeiden.

Insgesamt find ich den Kult sehr cool und hab mir da etliche mögliche Listen erstellt. Dass man da immer gleich 2 Gefolge braucht, damit kann ich leben, aber dass ich verhältnismäßig oft, gerade mit Kultisten, eine Gefolge doppelt kaufen müsste (also Modelle doppelt), um auf genug Modelle zu kommen, find ich schon ziemlich ätzend.

Piraten:
Spieltechnisch hab ich hier eigentlich wenig Probleme, aber ich find den Starter etwas unglücklich. Meister der Taktik ist recht ungewöhnlich, eine sehr coole Eigenschaft, aber keine, die ich immer dabei haben will. Um Attraktiv und Denunzieren lässt sich gut eine Mannschaft aufbauen, aber auch diese Eigenschaften sind nichts, was ich immer dabeihaben will.

Kurz: Rubio und Lieutnant Krud sind tolle Modelle, aber für mich zu speziell. Als Ergänzung find ich die Box klasse, also wenn man bereits was von den Piraten hat, aber wenn man wirklich komplett neu dabei ist, wären z.B. die Pirate Queen und Blackbeard meiner Meinung nach die bessere Wahl.

Modelltechnisch stört mich eigentlich nur die Piratequeen, den kleinen Goblin an ihrer Seite find ich doch sehr gewöhnungsbedürftig. Ein Schiffsjunge (oder Mädel) fänd ich toll. Auch Pirat und Cuchillo #1 sind jetzt nicht unbedingt die schönsten Modelle, dank Tiradoras und Seefrauen find ich aber eh nicht, dass man wirklich mehr als zwei Piraten oder Cuchillos braucht.

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25 Jun 2020 15:08 #34838 von Fatebreaker Boot
Fatebreaker Boot antwortete auf Was ich mir noch so wünschen würde.
Ich wiederhol mich zwar ein bisschen, aber ich persönlich finde, dass jeweils 3 Modelle pro Gefolge ganz gut sind. Oft nimmt man ein bestimmtes Gefolge ja doch eher wegen den Besonderheiten mit, W3 und Schild bei der Tempelwächterin, Hinterhältiger Angriff bei Spada, Wantenläufer beim Seemann.

Mit 2 Modellen bei meist 3-4 Gefolge, da komm ich beim Experimentieren oft in die Situation, dass ich schon ganz gern einen dritten hätte, auch bei der Bruderschaft.

- Coscretti/Harlequin
- Spada/Battitore
- Tempelwächterin/Atl-Atl
- Cuchillo/Seemann
- Seesoldat/Asaltore

Coscretti sind halt besonders günstig, und Harleqins schnell und günstig, denke, dass die Kombo am ehesten ankommt. Genauso wie Spada und Battitore eher zum Zuhauen da sind.

Bei den Piraten kann ich Pirat und Cuchillo #1 einfach nicht mitzählen. Die sehen beide aus, als würden die eigentlich zu einem ganz anderem Spiel gehören. Dann hat man je 2 Modelle. Matelot und Pirat sind sich ähnlich genug, da find ich reichen 2 auch. 2 Tiradoras mit Curly Ann und Long John, und Söldner mit Schweren Waffen gibt es auch noch, dass ist schon ordentlich. Da find ich nur den Cuchillo und Seemann wirklich interessant für ein drittes Modell.

Bei der imperialen Armada hat man 6 Arquebusen und 4 Cazadorengardisten, da fänd ich zumindest 4 Soldaten und Asaltores auch nicht schlecht, hab da auch schon ne Themenarmee in Kopf. Außerdem ist der Soldat deutlich günstiger, da komm ich im Vergleich zu anderen Mannschaften sehr schnell zu einer Liste, für die ich 4 brauche. Außerdem lohnt sich 4 Gefolge auch für Entrenador.

Zum Kult und Debonn hab ich noch ein paar mehr Gedanken, das aber ein anderes mal.
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27 Jun 2020 12:53 #34848 von PiratenChris
PiratenChris antwortete auf Was ich mir noch so wünschen würde.
Finde ich cool die Idee mit den zusätzlichen Gefolge aber evntuell kann das auch sein, dass das so gewollt ist, so das man nicht zu vielle gleiche Modell der gleichen Art spielt :huh:
Aber die misch Packete würde ich auch gerne sehen, auch wenn das die alten Figuren wären.
Neue sind aber besser :P

- Coscretti/Harlequin
- Spada/Battitore
- Tempelwächterin/Atl-Atl
- Cuchillo/Seemann
- Seesoldat/Asaltore

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27 Jun 2020 20:49 #34853 von Matelot
Matelot antwortete auf Was ich mir noch so wünschen würde.
Also ich wünsche mir weitere Themenmannschaften.
Mal gespannt, wie lange ich noch warten muss.

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28 Jun 2020 12:59 #34856 von Fatebreaker Boot
Fatebreaker Boot antwortete auf Was ich mir noch so wünschen würde.

PiratenChris schrieb: Finde ich cool die Idee mit den zusätzlichen Gefolge aber evntuell kann das auch sein, dass das so gewollt ist, so das man nicht zu vielle gleiche Modell der gleichen Art spielt :huh:


Ehrlich gesagt fänd ich das sogar besser, wenn die Regelung wäre, dass man auch beim Gefolge keine Modelle doppelt spielen kann. Soweit ich das verstanden hab, könnte man aber theoretisch durchaus 10mal denselben Cuchillo mitnehmen, wenn man wollte.

Finanziell kann ich momentan leider nicht groß bei Freebooters zuschlagen, aber ich stell halt gerne Listen zusammen, um dann auszuprobieren, wie die sich spielen. Und dabei nutz ich meine Möglichkeiten halt auch gerne aus, sprich, drei Tempelwächterinnen, wenn auch erstmal nur in der Theorie. Schließlich hat man ja auch immer mindestens drei Gefolge dabei bei den Damen. Wenn aber 2 Modelle = max. 2 Tempelwächterinnen gilt, dann wären meine Möglichkeiten mit 2en bereits ausgeschöpt, wäre ich total zufrieden mit.


Um dann doch nochmal auf den Kult und Debonn zu kommen, ich geb zu, dass die 5 Dublonen weniger nicht so den großen Unterschied ausmachen, aber wenn man 5 Dublonen mehr braucht, ist das halt die einfachste Lösung.

Bei den Kultisten ist die Problematik deutlich einfacher, Mob und Feige profitieren davon, dass mehrere solche Modelle auf dem Feld sind, Mystischer Chor ist einfacher im späteren Spiel wieder zusammenzubekommen, und ohne Sansame sind die Kultisten halt deutlich günstiger, 2 Kultisten statt 2 Piraten sind nunmal 30 Dublonen Unterschied. Da war ich schon erstaunt, dass es nur 4 Modelle gibt.

Die Piraten sind dagegen schon etwas anderes, da auf 4 zu kommen, ist schon eher ungewöhnlich. Allerdings sind die Piraten nunmal das einzige Fernkampfgefolge, auch für die Themenmannschaft, und auch an Spezialisten gibt es nicht so viel mit Pistole und das Anheuern ist auch schwierig, da kann man auch gut eher ein Gefolge mehr mitnehmen. Also eher so ne Sache für bestimmte Szenarios. Und 2 Fugosas ist halt wieder sehr wenig, deshalb auch Asquerosos Pirat & Asquerosos Fugosas.

Bei den Sansame kommt man gerade mit Mary Chains auch mal schnell auf 5 Modelle, und bei 2 oder 3 Modellen mit Seelentreiber find ein paar mehr auch nicht schlecht. Die Kultisten fehlen am Anfang ggf. etwas, aber mit dem Blutdolch und Guiltera kann man gut Wunden versorgen an einen Sansame geben, den man dann bei sich behält. Ist zugegeben eher nur was für Eugen und/oder Guiltera.

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04 Jul 2020 14:53 #34885 von Henne
Ich bin gerade dabei mir die Szenarien aus der Ersten zusammen zu suchen.
Ich fänd einen Band mit Szenarien echt cool
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