Topic-icon Ein hoffentlich leichter Einstieg

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09 Jan 2015 15:29 #167 von Frechdax
Ein hoffentlich leichter Einstieg wurde erstellt von Frechdax
Moin moin ihr Haudegen,
ich spiele jetzt schon eine Weile mit dem Gedanken mit einem Tabletop-Spiel anzufangen.
Beim der Suche nach einem geeigneten System was auch für Einsteiger leicht zu verstehen ist und nicht gleich so extrem ins Geld geht, bin ich auf Freeboters gestoßen.

Ein Problem ist das mein Kumpel mit dem ich gerne spielen würde momentan andere Prios hat...
Darum habe ich mir überlegt einfach 2 Starterset´s zu kaufen, damit ich ihm so auch eine kleine Truppe zur verfügung stellen kann.

Da ich in Sachen bemalen und zusammen kleben noch total unbedarft bin, wollte ich einmal fragen ob ihr ein paar Tipps für mich habt damit mir der Einstieg leichter fällt und die Figuren nicht vollkommen verschandelt werden.

Bei den Fraktionen habe ich mir Goblin Piraten und die normalen Piraten ausgesucht.
Sind die auch für Anfänger geeignet oder empfehlt ihr mir was anderes?

Gibt es irgend ein Farbset und einen Kleber den ihr mir für den Einstieg empfehlen könnt?

Ansonsten weiterhin gute Fahrt und reiche Beute!
Frechdax :hat:

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09 Jan 2015 16:55 #16809 von Rüdi
Rüdi antwortete auf Ein hoffentlich leichter Einstieg
Hi Frechdax,

mit Freebooter hast du eine gute Wahl getroffen.
Es ist wirklich gut für Einsteiger geeignet. Viele andere Tabletops benötigen weit mehr Regeln und Material und folgen komplizierteren Mechanismen.

Fraktionen:
Mit den Gobbos und den Piraten macht man nix falsch.
Im Prinzip ist es egal, womit man anfängt.
Selbst die Amazonen, die in Buch 2 erschienen sind, lassen sich problemlos nur mit den Grundregeln spielen. Da fehlen dann halt die speziellen GEländeregeln der Dschungelkriegerinnen.

Der Kult erfordert aber zwingend auch Zugriff auf Buch 3, denn seine Sonderregeln sind etwas komplexer und bilden einen eigenen Spielmechanismus.
Ausserdem sind dann die Anrufungskarten nötig.

Figuren:
Freebooter Miniaturen gehören meiner Erfahrung nach zu den qualitativ hochwertigsten Figuren die ich kenne - und ich mach schon seit über 30 Jahren mit Zinnfiguren rum ;)

Du benötigst ein kleines Bastelmesser um ab und an mal einen Grat zu entfernen (ich schabe den immer vorsichtig ab). Eventuell eine Zange zum Abknipsen der Teile des Gussspeisers - ich empfehle da einen kleinen Seitenschneider aus der Elektronik, deren Schneiden haben kleine Keilwinkel.

Zum Kleben ist Sekundenkleber geeignet.
Ich nutze den aus Gel, komme ich besser mit zurecht, aber das ist Geschmacksache.

Zur Grundierung am besten ein Grundierspray, da ist das Spray von Games Workshop nicht schlecht.
Besorg nix billiges aus dem Baumarkt, wenn du Pech hast ist das Zeug zu dick und teert dir die Figur zu.

Gleiches gilt für den Klarlack für hinterher. Matt würde ich vorziehen.

Aber für Klarlack und Grundierung können sicher andere auch noch gute Empfehlungen geben.

Ob du schwarz oder weiss grundierst, solltest du selber testen.
Mit schwarz wird der Gesamteindruck der Figut etwas dunklerer/düsterer, mit weiss wirken die Farben intensiver und heller.

Als Pinsel kommen mir nur echte Marderhaarpinsel ins Haus.
Kunststoffpinsel find ich nicht so toll.
Welche Dicke und welche Art, das hängt von der Maltechnik ab die du nutzen willst.

Farben:
In den einschlägigen Geschäften finden sich meist verschiedene Anbieter von Farben.
Der Fantasyladen deiner Wahl berät dich da sicher.

Tip:
Nicht an der Falschen Stelle sparen und nicht aufgeben, ein guter Maler benötigt Übung.
Teste erstmal an einer billigen Miniatur. Vielleicht gibt es im laden deiner Wahl auch Mal-Workshops oder so.

Viel Spass und erfolg,
Rüdi


Freebooter ist perfekt - solange man nicht anfängt, die Regeln zum Sex zu zwingen.

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09 Jan 2015 20:20 #16811 von Frechdax
Frechdax antwortete auf Ein hoffentlich leichter Einstieg
Danke für die Schnelle Antwort :).

Ich habe noch ein paar Warhammer 40k Figuren von früher, an denen werde ich erstmal etwas üben.
Gibt es bei einem totalen malerischen Debakel auch die Möglichgkeit die Farbe von der Figur zu entfernen?

Welche Größen brauche ich bei den Pinseln, damit ich erstmal gut zurecht komme?



Danke schonmal für die Antwort(en) :)

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09 Jan 2015 20:20 #16812 von Frechdax
Frechdax antwortete auf Ein hoffentlich leichter Einstieg
Danke für die Schnelle Antwort :).

Ich habe noch ein paar Warhammer 40k Figuren von früher, an denen werde ich erstmal etwas üben.
Gibt es bei einem totalen malerischen Debakel auch die Möglichgkeit die Farbe von der Figur zu entfernen?

Welche Größen brauche ich bei den Pinseln damit ich erstmal gut zurecht komme?



Danke schonmal für die Antwort(en) :)

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09 Jan 2015 20:22 #16813 von Frechdax
Frechdax antwortete auf Ein hoffentlich leichter Einstieg
Hoppla jetzt habe ich die Nachricht doppelt gepostet :/
Kann ich eine davon löschen?

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09 Jan 2015 21:42 #16814 von Der Franke
Der Franke antwortete auf Ein hoffentlich leichter Einstieg
Habe gehört, Nagellackentferner soll funktionieren, wenn eine Figur mal vollends daneben gegangen ist.

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09 Jan 2015 22:16 #16815 von Hans
Hans antwortete auf Ein hoffentlich leichter Einstieg
Beim Bemalen schadet es sicher nicht, sich vorher ein paar Maltechniken anzusehen. Ideal ist natürlich der schon genannte Workshop. Ansonsten gibt es bei den einschlägigen Videoseiten genügend "How to paint ...", wobei es natürlich vorteilhaft ist, englisch zu können. Schrecke beim Ansehen nicht vor Figuren zurück, die Dich ansonsten gar nicht interessieren.
Auch Bücher, Zeitschriften, etc. zu Maltechniken können viel helfen. Alles natürlich nicht so sehr wie direkte persönliche Anleitung.
Zum Ablösen funktioniert Aceton. Was allerdings auch mal die Bases anlösen kann. Wenn Dir Nagellackentferner zu teuer ist, passt auch reines Aceton aus dem Baumarkt ganz gut. Fingerpflegen willst Du damit ja eh nicht.
Niemals(!) die guten Pinsel mit Aceton reinigen. Die nehmen das übel.

Kleber reicht meistens Sekundenkleber. Wenn es gut halten soll zwei Komponenten Epoxidkleber. Der ist allerdings recht dick, also vorsichtig verwenden und nicht auf äußere Details bringen.
Sekundenkleber braucht eine gute Passfläche der Teile. Ist die nicht gegeben hilft manchmal eine selbstaushärtende zwei Komponenten Modelliermasse (Green Stuff, Milliput, Super Sculptey oder Ähnliches.) Das Zeug haftet selbst recht gut, aber als Kleber taugt es nicht wirklich.

Ich hoffe, damit habe ich jetzt nicht nur Schmarrn erzählt und konnte etwas helfen.

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09 Jan 2015 23:55 #16819 von Frechdax
Frechdax antwortete auf Ein hoffentlich leichter Einstieg
Danke euch beiden für die Antwort! :)
Da ich eine Freundin habe die immer etwas mit ihren Nägeln anstellt, mangelt es an Nagellackenferner nicht :bigsmile:.

Dem Hinweis mit den How to paint Videos werde ich auf jeden Fall nachkommen bevor ich mich an meine eigenen Figuren wage.

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10 Jan 2015 09:33 #16821 von Yuggoth
Yuggoth antwortete auf Ein hoffentlich leichter Einstieg
Hallo Frechdax,

auch von mir ein paar Tipps:

Es stimmt zwar das ein Rotmarderpinsel das nonplusultra darstellt, allerdings sind gute auch sehr teuer und erfordern Pflege um ihre Qualitäöt zu behalten: Immer sofort auswaschen, keine Farbe in die Zwinge kommen lassen, am besten Pinselseife und ab und zu etwas Haarkur (kein Witz!) verwenden. Kunststoffpinsel sind da etwas pflegeleichter, bzw. es schmerzt weniger wenn man einen beschädigten auch mal einfach in die Tonne haut. Am besten einfach mal in ein Bastel- oder Künstlerbedarfsgeschäft gehen uns sich das ganze live ansehen / beraten lassen.
Es kommt beim Pinsel immer darauf an, dass er seine Spitze gut hält, es ist nicht nötig das der Pinsel als solcher eine ganz kleine Größe hat. Ein Größe "1" Pinsel mit optimaler Spitze ist imho klein genug, bei kleineren Größen ist oft zu wenig Feuchtigkeit im oberen Teil und die Farbe trocknet auf dem Weg von der Palette zur Figur. Es hilft den Pinsel bevor er in die Farbe kommt leicht(!) anzufeuchten, dann zieht sich auch die Farbe nicht so sehr nach oben in die Zwinge.
Ein kleiner "Geheimtipp": Pinselspitze nach dem Auswaschen mit dem Mund wieder in Form bringen. Die minimale Klebrigkeit des Speichels pappt die Haare bis zum nächsten Einsatz optimal in Form. Klingt bizarr, machen aber echt viele Profimaler so :-D

weiterer Tipp: Bastel dir direkt eine Nasspalette: Zwei Lagen Küchenpapier in eine flache, verschließbare Kunststoffdose (so eckige Butterbrotdosen finde ich optimal). Diese gut durchtränken. Darüber eine Schicht Backpapier. Alle ein bis zwei Wochen erneuern, damit sich kein Schimmel bildet.

Bezüglich Farben: Nimm keine billigen Acrylfarben aus dem Bastelbedarf, die enthalten zu viel Bindemittel und kleistern Dir die Details zu. GW ist imho zu teuer, Vallejo ist gut, setzt sich aber schnell in den Flaschen ab (vor jedem Einsatz gut schütteln, am besten Steinchen oder Ähnliches in jede Flasche packen). Die Farben von Reaper und Scale 75 sollen auch sehr gut sein.
Du musst nicht alle Farben sofort kaufen, es wird sicher einige geben die Du nie brauchst.
Trotzdem solltest Du gerade bei den Farben nicht knausern, wenn man vernünftig damit umgeht, können die Jahre oder gar Jahrzehnte halten. Die meisten Farben (besonders GW) sollten nicht unverdünnt auf die Mini. Mehrere dünne Schichten sind meist besser als eine dicke. Eine Spritze oder Pipettenflasche (beides Apotheke) sind da sehr hilfreich.

Bezüglich Grundierung: Hier muss ich meinem Vorredner widersprechen: Die GW Gundierungen halte ich für absoluten Murx, die Festigkeit ist mittelmäßig, die Körnung zu stark. Ich hatte früher nur Scherereien damit, die meiste Baumarktqualität ist meiner Meinung nach besser. Ich benutze gerade eine hellgraue Grundierung aus dem Autobedarf, oder aber eine Grundierung zum aufpinseln von Vallejo. Bei Sprühgrundierungen ist weniger mehr, am besten erst an was wertlosem testen ehe Du Dir ein Modell versaust. Bei Klarlacken gilt das sogar noch stärker, so mancher hat sich seine Arbeit von Wochen durch die abschließende Schutzschicht ruiniert. Ich nutze daher nur noch solche zum pinseln, das sprühen ist mir einfach zu riskant.

Farbe entfernen: Bases vorher abreißen, denen tut das definitiv nicht gut. Falls nach einer Nacht im Acetonbad noch Farbe dran ist, mit alter Zahnbürste schrubben. Wenn Aceton zu schwach ist, chemischen Abbeizer nutzen.

Tutorials: Gibt tausende auf Youtube. Wenn Du Hilfe/Tipps brauchst WIP-Thread hier, beim Bemalforum, coolminiornot oder wamp starten.

Ein abschließender Tipp: Licht, Licht und nochmals Licht! Kaum etwas ist wichtiger als gescheite Beleuchtung beim malen. Ich hab schon Minis bemalt die unter der funzligen Schreibtischlampe gut aussahen und sobald ich sie in die Sonne hielt kam die ganze Schlamperei zum Vorschein.

LG Alex

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10 Jan 2015 11:15 #16822 von Hans
Hans antwortete auf Ein hoffentlich leichter Einstieg
Ein paar kleine Anmerkungen zum Vorredner. Was er sagte ist nicht falsch, aber einiges hängt vom Malstil ab, und da ist meiner offenbar zu anders, als dass ich das einfach so stehen lassen könnte.

Yuggoth schrieb: Es hilft den Pinsel bevor er in die Farbe kommt leicht(!) anzufeuchten, dann zieht sich auch die Farbe nicht so sehr nach oben in die Zwinge.


Oft wirst Du hören, die Farben immer zu verdünnen. Das bewahrt die Details besser und trocknet auch schneller. Weil die Schicht dünner wird.
In einem Video von Jen Haley sagte sie mal sinngemäß "Wenn eine Farbschicht reicht, ist die Farbe nicht genug verdünnt." Ich bin eigentlich immer gut gefahren, wenn ich mich an diesen Tip gehalten habe.

Ein kleiner "Geheimtipp": Pinselspitze nach dem Auswaschen mit dem Mund wieder in Form bring[en. Die minimale Klebrigkeit des Speichels pappt die Haare bis zum nächsten Einsatz optimal in Form. Klingt bizarr, machen aber echt viele Profimaler so :-D


Das willst Du sofort vergessen, wenn Du ein bisschen abseits reiner Hobbyfarben gehst. Bei Künstlerfarben sind z.B. Kadmiumrot und Cobaltblau üblich. Das Zeug willst Du nicht im Mund haben. Auch nicht in Spuren.
Auch bei Hobbyfarben findet man allerdings gelegentlich Hinweise wie "Wir versuchen giftige Farben zu vermeiden. Leider geht das nicht immer." Dummerweise sagt ein Hobbyfarbenhersteller nicht, welche Pigmente tatsächlich enthalten sind.

weiterer Tipp: Bastel dir direkt eine Nasspalette: Zwei Lagen Küchenpapier in eine flache, verschließbare Kunststoffdose (so eckige Butterbrotdosen finde ich optimal). Diese gut durchtränken. Darüber eine Schicht Backpapier.

Frage: Wo findet man unbeschichtetes Backpapier? Ich suche schon ewig nach dem Zeug.
Spezielles Nasspalettenpapier ist reichlich teuer.

Bezüglich Farben: Nimm keine billigen Acrylfarben aus dem Bastelbedarf, die enthalten zu viel Bindemittel und kleistern Dir die Details zu.


Siehe oben: Verdünnen. Allerdings bin eich von den gängigen Eisenbahn oder Modellbaufarben auch nicht übermäßig begeistert.

Wie gesagt, die hier gemachten Anmerkungen sind stark abhängig vom Malstil. Du kannst sie wieder vergessen, wenn Dein gewählter Stil wenig Berührungspunkte zu meinem hat.

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10 Jan 2015 15:44 #16823 von Moechtegern-Pirat
Moechtegern-Pirat antwortete auf Ein hoffentlich leichter Einstieg

Hans schrieb: Frage: Wo findet man unbeschichtetes Backpapier? Ich suche schon ewig nach dem Zeug.
Spezielles Nasspalettenpapier ist reichlich teuer.


Ich frage mal meine Bessere Hälfte, wo sie das unbeschichtete Backpapier her hat.

MfG Möchtegern-Pirat

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12 Jan 2015 08:41 #16826 von Yuggoth
Yuggoth antwortete auf Ein hoffentlich leichter Einstieg
Hans, Du hast mich missverstanden. Natürlich sollte man die Farben verdünnen, das habe ich ja weiter unten auch geschrieben. Was ich meine ist, dass man unabhängig von der Verdünnung den Pinsel vor Benutzung mit klarem Wasser anfeuchten sollte. Die Feuchtigkeit im Pinsel sorgt dafür, dass der Farbe die man aufnimmt ihre eigene Feuchtigkeit nicht entzogen wird. Außerdem wandert die Farbe so weniger nach oben Richtung Zwinge (Kapillareffekt?).

Bezüglich Nasspalette: Es geht jedes Backpapier das nicht gefettet ist. Auch Silikonbeschichtetes. Der Membraneffekt ist etwas schwächer, dafür löst sich das Papier nicht auf.

Bezüglich Pinsellecken: Ich bin mir recht sicher, dass meine VGC unbedenklich sind. Ich schreibe aber gern mal den Hersteller an um auf Nummer sicher zu gehen. Ich kann zumindest sagen das nach 10 Jahren Pinsellecken meine Blut- und Leberwerte vollkommen in Ordnung sind :-P

Bezüglich billige Arcylfarben: Hier stimmt einfach die Qualität des Bindemittels, bzw. das Verhältnis zwischen Pigment und Bindemittel nicht. Ich rede nicht von Künstlerfarben sondern von dem 08/15-Zeug aus dem Baumarkt oder Dekoladen. Verdünnen hilft, ändert aber nichts an der Tatsache, dass diese Farben oft einen gummiartigen, wenig haltbaren und für meinen Geschmack zu dicken Farbfilm hinterlassen.

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